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Samstag, 21. September 2019, 16:00 Uhr

Johann Sebastian Bach kommt eine entscheidende Bedeutung bei der Entwicklung der Duo-Sonate zu. Aus dem so populären Modell der Triosonate (zwei Oberstimmen und Bass) entwickelte er die Sonate mit obligatem Tasteninstrument und einem Melodieinstrument, wobei die zweite Oberstimme vom Tasteninstrument übernommen wird. Besonders aufschlussreich dabei sind die drei Gambensonaten. Für die die Sonate G-dur gibt es von Bach selbst eine Version mit Traversflöte, Violine und Bass, die sicherlich früher anzusetzen ist. Die D-dur Sonate ist eine Mischung aus schon modernem Duo-Satz, reduzierter Trioversion und im letzten Satz sogar die Umarbeitung eines Doppelkonzertes.

Das Modell Triosonate findet sich in Ansätzen auch in der Sololiteratur für Clavier. Dem tragen wir mit Präludium und Fuge fis-Moll aus dem 2. Band des Wohltemperierten Klaviers Rechnung. Die Gambensonaten erklingen auf einem besonders reizvollen Instrument, einem 5saitigen Barockcello. Ergänzt wird das Programm daher auch mit drei Sätzen aus der 6. Suite D-dur für Cello solo.
Die Ausführenden:
Clemens Goldberg, 5saitiges Barockcello und Moderation
Martin Knizia, Cembalo und Orgel

Eintritt: 10 € p.P., Kinder haben freien Eintritt

Ab 14.30 Uhr bieten wir Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus an (Kirchstr. 2, rückwärtiges Haus)

Foto: Clemens Goldberg
Mitwirkende
Clemens Goldberg (5saitiges Barockcello und Moderation), Martin Knizia (Cembalo und Orgel)
Ort
Dorfkirche Schönefeld, Kirchstraße 2, 12529 Schönefeld, Deutschland
Preis
Eintritt 10 €, Kinder frei